Hochmotiviert machten sich die Schülerinnen der 2d am 18. Mai auf den Weg in die Leutasch, um dort Bäume zu pflanzen. Die Idee entstand im Rahmen des Klimaprojekts. Im Unterricht hatten sich die Schülerinnen intensiv mit der Bedeutung des Waldes für das Klima auseinandergesetzt. Dabei lernten sie, welche wichtige Rolle Wälder als CO₂-Speicher spielen und wie sie zur Regulierung des Klimas beitragen.
Auch beim Thema Naturgefahren wurde deutlich, wie bedeutend der Wald in unserer Region ist: Er schützt vor Lawinen, Muren und Erosion und trägt somit wesentlich zur Sicherheit der Menschen bei.
Vor Ort pflanzten die Schüler*innen verschiedene Baumarten: Ahorn, Buche, Birke und Lärche. Dabei wurde bewusst auf eine vielfältige Mischung geachtet. Ein Mischwald ist nämlich widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Zudem haben insbesondere Laubbäume im Hinblick auf den Klimawandel bessere Überlebenschancen, da sie sich oft besser an veränderte Umweltbedingungen anpassen können.
Es blieb noch genug Zeit um den Wald als Erholungsraum beim Jausnen und Spielen zu genießen.
Wir sind neugierig, wie sich unsere Bäumchen entwickeln und möchten sie gerne in ein paar Jahren besuchen.
Herzlichen Dank an Josef Ripfl und die Waldaufseher der Leutasch!
Tanja Fuchs & Sabine Mirrione




