Alles begann mit ein paar Scherzkeksen, die nach dem Geschichte-/Geographieunterricht zum Thema politische Beteiligung und Klimawandel als Klima- bzw. Schulkleber den Eingang unserer Klasse blockierten. Sie wollten auch eine Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die anderen Schüler*innen fanden diese Idee gut und so haben wir mit unserer Lehrerin Sabine Mirrione überlegt, was wir tun können. Gemeinsam entschieden wir Dinge zu basteln, diese zu verkaufen und damit gleichzeitig auf Klimaschutz aufmerksam zu machen. Den Gewinn wollten wir an Umweltorganisationen spenden.
Unsere Klassenvorständin, Kunst- und Werklehrerin Tanja Fuchs fand die Idee auch toll und fertigte mit uns Plakate und Schlüsselanhänger an. Unser Werklehrer Thomas Egger half uns in seinen Stunden. Einige Kinder bereiteten zu Hause weitere Dinge zum Verkauf vor: Herzen und Sterne aus hochwertigem Holz, Apfelchips, Pflanzen und Teekräuter. Viele Eltern unterstützen das Projekt durch Material- und Essensspenden. Neben unseren Produkten, wollten wir eine gesunde Jause anbieten. Wir achteten auf nachhaltiges Handeln und verwendeten deswegen ausschließlich regionale und saisonale Zutaten und verzichteten auf Fleischprodukte.
Nach wochenlangen Vorbereitungen und vielen Diskussionen wurde am 15. November 2025, dem Tag der offenen Tür, schließlich der Verkaufsstand aufgebaut. Unsere Deutschlehrerin Christa Raich hat nicht nur ihre Unterrichtsstunde geopfert, sondern uns auch tatkräftig bei der Zubereitung der Jause geholfen und danach das Chaos aufgeräumt. Wir betreuten in zwei Gruppen den Stand, verkauften unsere Produkte und erklärten die Hintergründe. Die Besucher*innen reagierten überwiegend positiv, viele lobten die Idee, kauften und spendeten großzügig.
Das Projekt war ein voller Erfolg: wir konnten 300,70€ einnehmen. Ursprünglich wollten wir für das Projekt „clean up the ocean“ spenden. Unsere Recherche ergab aber, dass die angewendeten Müllfilter nur einen kleinen Teil des Plastiks aus dem Meer fischen. Nach intensiver Diskussion entschied wir uns die Einnahmen an Greenpeace und WWF zu spenden.
Wir haben durch das Projekt gelernt, dass wir durch gemeinsames Engagement und gute Organisation einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Dank unserer Geographie-, Geschichtelehrerin Sabine Mirrione und unserer Klassenvorständin Tania Fuchs, konnte dieses Projekt der Umwelt zu helfen, erst ins Leben gerufen werden, ohne sie hätten wir es nicht geschafft. Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses Klimaprojekt machen durften. Und wir sind stolz darauf, einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet zu haben.
Im Frühling werden wir noch eine weitere Idee umsetzen und in Stams und der Leutasch Bäume pflanzen.
Lisa, Finja, Lina & Martin, 2d
Sabine Mirrione