Wir haben keinen Bock auf einen Bericht,
deshalb schreiben wir ein Gedicht:
Wir trafen uns um 8 Uhr in der Früh,
für einen Schüler war das viel zu früh.
Dieser kam um acht Uhr eins,
doch Red Bull gab’s keins.
Stefan hat uns unsere Koffer abgenommen
und dann hat die Reise auch schon begonnen.
Er lenkte den Bus,
doch nannte man ihn „Busfahrer“, dann war Schluss.
Wegen der hohen Kosten in der Schweiz,
hatte das Handy keinen Reiz.
Zum Glück machten wir dann bald
bei den Rheinfällen halt.
Die Niagarafälle waren es zwar nicht,
doch trotzdem erwähnenswert in unserem Gedicht.
Stefan hat uns mit Bedacht
heil nach Colmar ins Hotel gebracht.
Online trübte der Schein,
die Zimmer waren klein,
doch das Frühstück sehr fein.
Reiseleitung Oberleit war stets bereit,
durch ihr Geleit war das Zentrum von Colmar nicht weit.
Die bunten Fachwerkhäuser am Fluss
erinnern an Venedig und waren optisch ein Genuss.
Unsere Bäuche fingen an zu fluchen,
es wurde höchste Zeit für Flammkuchen.
Dann kam die Rechnung auf den Tisch,
und eine Schülerin zappelte wie ein halbtoter Fisch.
Nach Oberleits Leitung zurück zum Hotel
kam die Bettruhe schon recht schnell.
Nachdem sie uns unsere Handys nahmen,
war eine ruhige Nacht zu erahnen.
Am nächsten Tag wurden wir durch Klopfen aus dem Schlaf gerissen,
es war zu früh, uns ging’s besch*****.
Das leckere Frühstück war viel wert,
es hat uns einen guten Start in den Tag beschert.
Stefan hat uns gezeigt,
der Weg nach NewYork ist auch nicht weit.
Um die Freiheitsstatue im Kreisverkehr haben wir ein paar Runden gedreht,
und dann hat sich der Bus nach Straßburg bewegt.
Angekommen in Straßburg gingen wir zum Gutenbergplatz,
er hatte den Buchdruck erfunden,
danach gingen wir die Stadt erkunden.
Die 8G führte die andere Klasse durch Straßburgs Ecken,
um dort die schönsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Nach Kultur und Geschichte im Lauf
kam direkt der große Shopping-Kauf.
Ein nettes „Guten Tag!“ vom Kapitän zu Beginn,
dann Kopfhörer-Wissen im Ohr und Italiener hinter uns drin.
Die Bootstour war ein tolles Event,
darum ging es danach zum Europaparlament.
Das tolle Gespräch mit Andreas Schieder
vergessen wir nie wieder.
Er erklärte uns mit Bedacht,
was das Parlament so macht.
Vom ganzen Wissen waren wir noch nicht satt,
darum machten wir eine Rätselrallye durch die Stadt.
So schön es in Straßburg auch war,
ging es für uns zurück nach Colmar.
Dann begann uns der Hunger heimzusuchen,
es war wieder Zeit für Flammkuchen.
Am letzten Tag war es regnerisch und kalt,
deswegen machten wir beim Museum in Straßburg halt.
Europarat, Europäischer Gerichtshof und die EU,
viele Geschichten gab’s dazu.
Auf dem langen Weg nach Hause
machten wir beim Mäcci eine Pause.
Unsere Reise war dann offiziell zu Ende
und dieses Gedicht spricht Bände.
Dieses schrieben wir ganz ohne Künstliche Intelligenz,
als Klasse haben wir geglänzt.
Wir haben gelacht, gestaunt und viel erlebt,
und jeder Moment hat sich richtig eingeprägt.
Vielen Dank an die Lehrer, die diese Reise mit uns machten,
und uns wieder heil zurückbrachten.
Gemeinschaftstext der Klasse 8G












