„Ich und Du“

Wir, die 7A, haben im GWB-Unterricht bei Prof. Mirrione Sabine ein Theaterstück der Gruppe „Infektiös“ kennengelernt, das sich mit einem wichtigen gesellschaftlichen Thema beschäftigt: Armut und Vorurteilen gegenüber obdachlosen Menschen. Das Stück zeigt, wie schnell sich Lebenssituationen verändern können und warum es wichtig ist, anderen mit Respekt und Mitgefühl zu begegnen.

Im Mittelpunkt der Szene steht ein Bettler, der am Boden sitzt. Ein betrunkener, reicher Mann stolpert über ihn und fällt ebenfalls hin. Plötzlich befinden sich beide auf derselben Ebene. Doch anstatt Mitgefühl zu zeigen, reagiert der reiche Mann mit Beleidigungen und Vorurteilen gegenüber dem Bettler.
Gerade dieser Moment macht die zentrale Botschaft des Stücks deutlich: Niemand ist davor geschützt, in eine schwierige Lage zu geraten. Der reiche Mann, der sich zunächst überlegen fühlt, erlebt selbst, wie es ist, am Boden zu sein. Dadurch wird klar, wie schnell sich Lebensumstände ändern können.

 

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Außerdem zeigt das Theaterstück, dass Menschen, die auf der Straße leben, oft zu Unrecht als „faul“ abgestempelt werden. Es regt dazu an, genauer hinzusehen und mehr Verständnis für die Lebenssituationen anderer zu entwickeln.

Als Zuschauerinnen und Zuschauer wird man zunächst unterhalten, doch schnell regt das Geschehen zum Nachdenken an. Das Verhalten des reichen Mannes wirkt ungerecht und überheblich, während der Bettler ruhig und würdevoll bleibt. Dieser Gegensatz fordert dazu auf, das eigene Verhalten zu hinterfragen.

Für uns als Klasse ist die Botschaft klar: Man sollte nicht vorschnell über andere urteilen. Jeder Mensch kann in eine schwierige Situation geraten. Deshalb sind Respekt, Mitgefühl und ein fairer Umgang miteinander besonders wichtig.

Vielen Dank an den Tiroler Kulturservice für das bereichernde Angebot!

Clemens Strassegger, Sophia Gritsch und Magdalena Alber (7A)