Für HauptschülerInnen,
die das Aufbaurealgymnasium (=ARG) besuchen wollen.

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Die Sprachenwahl

Latein oder Italienisch

ist bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Das naturwissenschaftlich betonte Aufbaurealgymnasium kann also

mit 2 lebenden Fremdsprachen (Englisch und Italienisch) absolviert werden

und bietet somit eine moderne, vielseitig verwendbare Allgemeinbildung.

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Seit dem Schuljahr 2003/04 werden die Fächer
Biologie, Physik und Chemie sowie Darstellende Geometrie

durch eine praxisorientierte Komponente ergänzt.

(Siehe Stundentafeln und untenstehende Artikel)
 

 

" Naturwissenschaften zum Anfassen "

das neue Aufbaurealgymnasium am Meinhardinum in Stams

 


Wir haben das Aufbaurealgymnasium, die naturwissenschaftliche Oberstufenform des Meinhardinums, neu gestaltet.
Tirolweit einzigartig sind unsere Experimentierstunden in Physik, Biologie und Chemie, sowie Modellbau in Darstellender Geometrie.

        
Sich durchs Wasser ziehen lassen; wie schnell steigt das Wasser im Thermometermodell; Wettkampf mit Papierfliegern

 

Im Praktikum Physik reicht der inhaltliche Bogen von der Untersuchung von Alltagssituationen - Bau von möglichst weit fliegenden Papierfliegern, Fortbewegung im Wasser, Konstruktion von Schiffsmodellen, Geschwindigkeit des Balles beim Elfmeterschießen - über die Bestimmung des eigenen Hörbereiches hin zu aufwendigeren elektronischen Schaltungen. So planen die SchülerInnen der nächstjährigen 8. Klasse den Bau von Lautsprecherboxen für ihre Stereoanlage.
Etwas Außergewöhnliches erwartet die SchülerInnen der 6. und 7. Klassen im Herbst 2005: Unter dem Motto „Von der Natur lernen“ stellen Referenten der Universität Münster die Verbindung zwischen Natur und Technik her; die SchülerInnen sollen eigene (sinnliche) Erfahrungen machen können und ausgehend davon die zu Grunde liegenden physikalischen Prinzipien erkennen und anwenden.

 

         
Meeresbiologie – Praktikum in Pula / Kroatien.

 

Im Biologie-Praktikum erforschen die SchülerInnen die Artenvielfalt und die Verschiedenheit der Lebensräume in der Umgebung des Meinhardinums. Besonderes Augenmerk gilt den Kleinstlebensräumen und den darin herrschenden Lebensbedingungen.
In der 6. Klasse wird alljährlich eine Meeresbiologie-Woche in Kroatien durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen das Sammeln von Proben, die Untersuchung der Lebewesen im Labor und die anschließende Präsentation der Organismen. Am eigenen Leib werden Ebbe und Flut, Temperatur und Lichteinstrahlung erlebt: das ökologische Verständnis für den Lebensraum Meer festigt sich automatisch.

 

 

   
Farbreaktionen sind besonders faszinierend; auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

 

 

Im Chemie-Praktikum der 7. Klasse steht vor allem die Analytik im Vordergrund. Dabei werden verschiedene Stoffe aus der Natur untersucht. In der 8. Klasse liegt der Schwerpunkt auf organischer Chemie. Lebensmittelanalysen, aber auch biochemische Experimente wie die alkoholische Gärung oder die Isolierung von DNA stehen auf dem Programm. Exkursionen (Donau-Chemie Landeck, Biochemie Kundl) ergänzen den Laborunterricht.

 

   
Anfertigen der Modelle und Darstellung in verschiedenen Ansichten in Darstellender Geometrie

 

Modellbau in Darstellender Geometrie stellt die Verbindung zwischen „Handeln“ und „Theorie“ her und erleichtert "Be–greifen“ und räumliches Vorstellungsvermögen.
„Wir waren quasi die Pioniere des Modellbau-Unterrichts am Meinhardinum. Oft waren es daher eher Experimente als durchdachte Modelle. Dies machte uns sehr viel Spaß und wir konnten uns die Konstruktionen besser vorstellen.“ (SchülerInnen der Klasse 7A)

 

 

Die Praktika sind ein Schwerpunkt innerhalb des normalen Stundenausmaßes in den natur-wissenschaftlichen Fächern.
Sie finden 14-tägig in Doppelstunden statt. Damit wollen wir eine praxisorientierte Grundlage erarbeiten für weitere Ausbildungen im naturwissenschaftlich-technischen, im umwelttechnischen und im medizinisch-technischen Bereich.

 

 

 

Mit diesem Schwerpunkt sprechen wir engagierte SchülerInnen aus den Hauptschulen der Umgebung und aus der Unterstufe unseres Gymnasiums an.
Im Fremdsprachenunterricht kann zusätzlich zum obligatorischen Englisch zwischen Italienisch und Latein gewählt werden.

Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung werden eigenständiges Planen und Durchführen, Präsentieren, Projektmanagement und Teamfähigkeit gefördert,
also jene Qualifikationen, die in allen weiteren Ausbildungen und Berufen gefordert werden.


Teamgeist ist auch im Physikunterricht gefragt.

 


 

" Experimentieren und Forschen "

das alternative Realgymnasium am Meinhardinum in Stams

 

Viele Eltern erinnern sich daran, mit welcher Begeisterung ihre Kinder am Tag der Offenen Tür am Meinhardinum Stams im Physiksaal probiert, experimentiert und gestaunt haben. Diese Erfahrung ermuntert uns, unser Aufbaurealgymnasium, eine Sonderform des Oberstufenrealgymnasiums mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, praxisorientiert zu gestalten. 

Schon ab dem Schuljahr 2003/04 können unsere Schülerinnen und Schüler physikalische Versuche eigenständig aufbauen, durchführen und auswerten. In Biologie lernen sie ihre Umgebung mit offenen Augen sehen und die Welt des Kleinen mit dem Mikroskop betrachten. Im chemischen Labor werden in faszinierenden Experimenten natürliche und technische Prozesse untersucht. Die Schülerinnen und Schüler lernen durch eigenständiges Arbeiten den theoretischen Hintergrund besser verstehen. Lehrausgänge und Projekttage verstärken die Verbindung zu unserem Lebensraum, zu Forschungseinrichtungen und zur Wirtschaft. 


Jugendliche haben derzeit im naturwissenschaftlichen Bereich die besten Berufsaussichten. Wir legen durch die Verknüpfung von praktischem Arbeiten und theoretischer Ausbildung ein tragfähiges Fundament für die weitere Ausbildung im Bereich Biologie, Umweltkunde, Physik, Chemie und Architektur, aber auch für alle medizinischen Berufe.

Das Meinhardinum Stams führt das einzige Oberstufenrealgymnasium des mittleren Oberinntales mit praxisorientiertem Unterricht in Physik, Chemie und Biologie. Umso mehr nehmen wir auf die Bedürfnisse der Jugendlichen Rücksicht, die in ihrer näheren Umgebung die Hauptschule besucht haben und jetzt mit Begeisterung und Einsatz das nächste Ziel - die Matura - erreichen wollen. Unsere SchülerInnen, Schüler und deren Eltern versichern uns immer wieder, dass das Meinhardinum mit seiner persönlichen Atmosphäre der richtige Ort dafür ist.

 

 

Stamser Naturforscher unterwegs!


Schüler/Innen des Gymnasiums Meinhardinum erforschten den Lebensraum des Karwendelgebirges und verbrachten feldbiologische Studientage im Rißtal.

Mit Fernrohr und Mikroskop nahmen die 16 Jugendlichen die biologischen Besonderheiten des Alpenparks Karwendel im wahrsten Sinn des Wortes unter die Lupe.

Die Flora und Fauna dieses Kalkgebirges bieten unendlich viele Forschungsthemen. Die Jungwissenschaftler führten unter fachkundiger Anleitung Untersuchungen an bedrohten Lebensräumen durch und praktizierten wissenschaftliche Kartierungsmethoden. Die Aufnahme von Vegetationsgesellschaften wurde ebenso mit „jungem Interesse am Funktionieren der Welt“ durchgeführt, wie die verhaltenskundlichen Studien am Flussuferläufer, dem charakteristischen Watvogel von Gebirgsflüssen.

 


Kein Wunder, dass das Engagement der Jugendlichen so groß war, wird doch im Rahmen der Neugewichtung des naturwissenschaftlichen Schwerpunktes im Aufbaurealgymnasium Meinhardinum Stams ab jetzt naturwissenschaftliche Praxis generell groß geschrieben. In den 4 Jahren dieses Schulzweiges werden physikalische, biologische und chemische Praktika und Exkursionen die Theorie ergänzen. Als nunmehr einziges Aufbaurealgymnasium im mittleren Oberinntal bietet die Schule praxisorientierte naturwissenschaftliche Grundlagen für alle einschlägigen Studienrichtungen. Feldbiologische Projekttage sind genauso Standard wie Chemie- und Physikpraktika.

Die 16 Schülerinnen und Schüler demonstrierten im Karwendel sehr eindrucksvoll, dass mit Interesse an unserer Welt und entsprechender Einstellung Forschung in der Schule lebendig werden kann.

Clemens Stecher