Sommerschule Stams
Sprachaustauschprojekt Tirol - Trentino

Unter der Leitung von:
 Ursula Raffl, Christine Mangweth, Mario Turri

  direktion@vs-stams.tsn.at

gefördert von Land Tirol und der autonomen Provinz Trient


Provincia Autonoma di Trento

 

 

Die Sommerschule Stams, deren Organisation 1998 in Silz begonnen hat und über Mötz im Jahr 2003 nach Stams gerückt ist, befindet sich also an dem Ort, wo die geistigen Zusammenhänge zwischen allen alten Tiroler Landesteilen, einschließlich dem Trentino, besonders deutlich sichtbar sind. Denn schließlich war es Graf Meinhard II, der das Stift Stams mit seiner Frau Elisabeth gegründet hat und den die Trientiner Bischöfe mit Teilen ihres Bistums belehnt haben, um das Land im Gebirge unter dem Namen Tirol zu vereinen. Graf Meinhard und Elisabeth hätten die größte Freude empfunden, wenn schon vor 750 Jahren Trentiner Kinder in ihrem Stift die Sommerschule besucht hätten. Denn genau das war ja seine Idee: Im rauen, kargen und gefährlichen Gebirgsland die unterschiedlichsten Sprach- und Volksgruppen zusammenzuführen, damit sie im gegenseitigen Verständnis dem Reisenden Schutz und Sicherheit und sich selbst Geborgenheit, Existenz und Wohlstand gewährleisten können. Und wenn auch der erste Gesamttiroler Landesfürst hier in Stams begraben liegt, so lebt sein Vermächtnis durch all die Jahrhunderte weiter und erlebt in der Europaregion Tirol über die Staatsgrenzen hinweg unter neuen Voraussetzungen wieder neue und für Europa zukunftsweisende Bedeutung. Die Sommerschule Stams leistet dazu einen bespielhaft wertvollen Beitrag.

Volksschuldirektor Gottfried Wackerle bei der Tagung „Tirol-Trentino“ im Juni 2005 auf dem Grillhof in Vill
 

"Ausschnitt aus KOMPASS Panorama Ostalpen, Lizenznr.: 26-0406-ILAB"